Evernote – Die Freundschaft Plus mit deinem Notizzettel

Evernote – Die Freundschaft Plus mit deinem Notizzettel

Jeder spricht von Evernote und auch ich habe mit damit schon sehr intensiv beschäftigt. Dennoch treffe ich immer wieder auf Menschen, die mit der Anwendung nichts anfangen können. Um diese Situation zu ändern möchte ich den heutigen Beitrag darauf verwenden, dir Evernote in seiner groben Funktion einmal vorzustellen.

Notizzettel sind aus Papier und out

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wirklich welcher Mensch heute noch mit Notizzetteln arbeitet. Das liegt aber wohl vor allem an meiner Umgebung, die mehr oder weniger ausschließlich auf das papierlose Arbeiten fokussiert ist. Insofern ist meine bahnbrechende Erkenntnis wohl vor allem situationsbedingt zu begründen. Doch auch unabhängig davon ob Papier oder nicht: wir brauchen immer einen Notizzettel.

Evernote ist hierfür eine sehr tolle Erfindung. Das Unternehmen wurde 2008 gegründet und startete mit einer ersten offenen Anwendung Mitte 2008. Wikipedia beschreibt den Unternehmenszweck wie folgt:

Evernote ist eine Software- und Webanwendung, die das Sammeln, Ordnen und Finden von Notizen, Dokumenten und Fotos in verschiedenen Formaten unterstützt.

Viel treffender kann man es eigentlich auch nicht mehr beschreiben. Ich würde dennoch so weit gehen und Evernote auch als eine Form des Dokumentenmanagementsystems bezeichnen. Schließlich kann es nach Kundenwunsch verschiedenste Formate abspeichern und ablegen.

Mobile Nutzung von Evernote erleichtert den Umgang mit Notizen

Die Anwendung lässt sich auf vielen verschiedenen Betriebssystemen installieren. Auch die Nutzung verschiedener Geräte ist problemlos darstellbar. Durch die Synchronisation der Daten stehen diese auf allen Endgeräten jederzeit zur Verfügung. Somit kannst du dir von unterwegs Dinge auf deinem Smartphone oder sogar per Mail notieren und sie später am Laptop/PC bearbeiten.

Mir geht es oftmals so, dass ich bei meinen Notizen den Überblick verlieren könnte. Notiere ich mir zu viele Dinge auf einmal, laufe ich Gefahr Dinge außer Acht zu lassen. Evernote bietet hier den hervorragenden Vorteil, dass die Notizen mit entsprechenden Schlagwörtern (Tags) oder Kommentaren versehen werden können. So kannst du die Anwendung mit einer Vielzahl von Notizen belasten, ohne dass du dabei den Überblick behalten musst. Das macht Evernote in Form eines „Eingangs“ für dich, den du später weiter bearbeiten kannst.

Die Einarbeitung muss man sich trauen

Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich nachvollziehen kann, wenn sich jemand von Evernote erschlagen fühlt. Das Programm ist nicht unbedingt mächtig und verfügt nicht über 2,3 Milliarden Einstellmöglichkeiten. Jedoch findet man bei Google oder auch im Evernote-Blog eine Vielzahl von Tipps und Tricks, wie man die Anwendung verwenden kann.

Ich habe einige Stunden und Tage investiert um Evernote zu verstehen. Wobei verstehen fast das falsche Wort ist, denn die Anwendung ist das, was du daraus machst. Du kannst daraus ein komplettes Dokumentenmanagementsystem machen, musst es aber nicht. Du kannst es auch einfach nur als Durchgangsstation für deine Notizen verwenden.

Lass dir Evernote von jemandem zeigen

Vorsicht, jetzt kommt Werbung. Das soll dich aber weder festlegen noch verschrecken. Ich glaube, dass man mit ein wenig Zeit und Eigeninitiative Evernote soweit „verstehen“ kann, dass man eine praktische Anwendung für sich findet. Und darum geht es am Ende, da die Anwendung deinen Tag leichter machen soll.

Ich habe meine Erfahrungen und Erkenntnisse aus meiner Selbst-Lern-Phase in einem Buch zusammengefasst, welches ich vor kurzem nochmal deutlich erweitert habe. Dieses Werk soll dir den Einstieg in die Welt des digitalen Notizzettels ermöglichen. So viel zu meiner eigenen Werbung und meinem Buch, dass ich dir natürlich empfehle J

Dennoch solltest du, wie schon erwähnt, schauen, welche Verwendung du für Evernote hast. Es ist so ein wenig wie eine Freundschaft: vieles kann, nichts muss! Du kannst es dabei belassen, den Umfang erweitern und quasi eine Freundschaft Plus daraus machen oder halt eine intensive Beziehung eingehen. Letzteres wäre dann der Ausbau zum Dokumentenmanagementsystem mit der Anbindung zu anderen Anwendungen. Was auch immer du daraus machst, fokussiere dich darauf, dass du deine Abläufe optimierst. Du und deine Prozesse müssen durch die Anwendung besser werden oder automatisch laufen können.

Deine Arbeit und Du werden nicht besser, wenn du mit Evernote arbeitest. Du wirst nur dann effizienter und besser, wenn du die Anwendung für dich arbeiten lässt. So kannst du lästiges Papier (und Prozesse) in eine digitale Welt auslagern, die dir mehr Freiraum und Möglichkeiten der Entfaltung und Entwicklung gibt.


 

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