PPC02: Speaker Vorstellung Eike Thies

PPC02: Speaker Vorstellung Eike Thies

fileeeboxIch bin Eike Thies und ich bin Mitgründer von fileee. Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert und bin leidenschaftlicher Web & Android Entwickler/Produktmanager. Mein aktuelles Hauptprojekt ist unsere fileeeBox

Du bist Gründer von fileee, dem Assistenten für Papierkram. Aus welcher Motivation heraus hast du dieses Tool gegründet?

Wir haben damals gemerkt das es noch keine DMS Lösung für Privatanwender gab. Es gab und gibt zwar Serverlösungen zum selbst installieren, aber diese sind für Privatleute kompliziert, teuer und hässlich in der Bedienung. Der andere Grund ist das Papierkram noch immer nahezu genauso erledigt wird wie eh und jeh und eines der wenigen Gebiete ist, die von der Digitalisierung noch nicht so betroffen waren wie z.b. Kommunikation(Instant Messaging, Social Media) oder E-Commerce (Amazon, ebay). Dieses Themengebiet möchten wir daher endlich ins neue Zeitalter bringen, da hier enorm viel Verbesserungspotential schlummert.

Wie hat sich dein Leben durch das papierlose Arbeiten verändert?

Ich brauche nicht mehr so lange bei der Steuererklärung 😉 Auch alltägliche Fragestellungen(Wieviel habe ich letztes Jahr nochmal für Strom bezahlt? Wann habe ich den DSL Vertrag gekündigt? Wo ist die Rechnung für den Fernseher?) sind im Nu beantwortet. Ein anderer Effekt ist das ich gar nicht mehr nachdenke, ob ich etwas scanne oder nicht. Dadurch das dies so einfach geworden ist, scanne ich einfach alles schnell ab.

Wem würdest du fileee ans Herz legen?

fileee_logo_300x29fileee spricht zunächst einmal technikbegeisterte Privatmenschen an, die sich nicht mehr mit dem „alten“ System rumschlagen möchten. Man merkt das z.B. vor allem junge Menschen eher bereit sind ihre Dokumentenverwaltung direkt digital zu machen und Neues zu probieren. Auch KMUs nutzen fileee gerne, da ihr Anforderungskatalog noch nicht dem von Großkonzernen ähnelt.

Was möchtest du Menschen mit auf den Weg geben, für die die papierlose Organisation aktuell noch unmöglich erscheint?

In der Tat ist die papierlose Organisation eine „ganz oder gar nicht“ Umstellung. Dennoch würde ich empfehlen diese Regel nur für neue Dokumente anzuwenden und die Altlasten da zu lassen wo sie sind. Dies spart einem Frust, Zeit und Nerven, welche einem auf lange Sicht vermutlich die Motivation rauben werden. Wo wir dann wieder bei einer halbherzigen Umsetzung wären. Außerdem denke ich sollte man auch versuchen sein System nicht zu überverkomplizieren. Lieber ein paar weniger Tags, ein paar weniger Strukturen und ein paar weniger Regeln, da sonst der Overhead gerne wieder mehr Arbeit macht als er einem eigentlich spart. Das war auch unser Gedankengang hinter dem digitalen Assistent fileee, der den Großteil der Informationserkennung automatisch übernimmt. Den Rest macht dann eine Volltextsuche und damit hat man schon direkt ohne großen Aufwand alle wichtigen Anwendungsfälle im Alltag abgedeckt.

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