PPC02: Speaker Vorstellung Gordon Schönwälder

PPC02: Speaker Vorstellung Gordon Schönwälder

p-hGordon Schönwälder ist nicht nur Familienvater, ehemaliger Therapeut, begeisterter Netflix-Fan und Filmejunkie, sondern auch ein Podcaster mit Leidenschaft – und einer Mission.

Er möchte Unternehmen und Unternehmern zeigen, wie man schnell und einfach einen Podcast als Marketingkanal aufbaut und erfolgreich betreibt. Denn dort schlummert eine Menge Potential zur Kundenbindung und Präsentation der eigenen Expertise.

www.podcast-helden.de

 

Wir kennen dich als den Podcaster im Businessbereich schlechthin. Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Mittlerweile ist der relativ strukturiert. Das war aber nicht immer so – beileibe nicht.

Ich stehe morgens mit meiner Frau auf und mache uns und unserer Tochter Ida Frühstück. Wenn ich Ida in den Kindergarten gebracht habe, gebe ich mir noch eine Stunde Freizeit, bevor ich dann in die Tagesplanung gehe.

Es gibt in der Regel 1-3 wichtige Aufgaben pro Tag, die ich versuche als erstes zu erledigen. Solche Sachen habe ich früher gerne mal bis in den Nachmittag vor mir hergeschoben und mich dann abends mit Stress und schlechtem Gewissen abgerackert.

An den Vormittagen kümmere ich mich meist um meine eigenen Content-Kanäle und am Nachmittag dann um meine Klienten.

Ich würde gerne sagen, dass ich pünktlich um 16:00 Uhr den virtuellen Griffel fallen lasse, aber das ist leider noch nicht der Fall. Im zweiten Jahr des Selbständigkeit kann ich zwar schon vieles abgeben, aber vor 18:00 Uhr ist bei mir kein Ende abzusehen.

 

Warum ist es dir wichtig, bei der PPC02 dabei zu sein?

Ich finde einfach den Gedanken genial, keine Papiere mehr nutzen zu müssen. Wenn ich nicht Rechnungen, die ich zwar scanne, physisch aufbewahren müsste, hätte ich auch fast kein Papier mehr rumfliegen.

Für mich als Technik- und Toolnerd ist es einfacher digitale Ordnung zu halten, als die auf meinem Schreibtisch, wenn sich Papiere anhäufen.

Damit der Gedanke des papierlosen Büros in unserer Gesellschaft bekannter wird, bin ich gerne Teil der PPC.

 

Welche Tools nutzt du für deine Arbeit und auf welche kannst du nicht mehr verzichten?
  • Todoist: Ohne eine vernünftige Aufgabenplanung und -speicherung geht leider nichts bei mir. Ich habe viele verschiedene Arten ausprobiert und wieder beiseite gelegt. Angefangen vom klassischen Terminkalender, über diverse kostenfreie Apps, bis hin zur To-Do-Liste auf einem Blatt Papier. Ich mag Todoist wegen seines augenscheinlichen Minimalismus und den gleichzeitig unter der Hube vorhabenden PS und komplexen Möglichkeiten der Aufgabenverwaltung.
  • Evernote: Ich bin sicher, dass ich diverse Ideen für erfolgreiche Geschäftsideen und millionenschwere Hollywood-Produktionen nur deswegen nicht realisieren konnte, weil mir die Idee dazu in einem Moment kam, an dem ich nichts zum Schreiben hatte…und sie wieder vergaß. Das kennt man, oder?! Deswegen nutze ich Evernote als ausgelagertes Gehirn. Jeder Gedanken, jede noch so kleine Eingebung notiere, male, spreche oder speichere ich mir dort. So kann ich mich auf das konzentrieren, was akut wichtig ist und nicht darauf, mir „das bloß zu merken“!
  • MindNode2 (Mac): Wenn ich Blogartikel, Podcastepisoden, Webinare oder ganze Projekte „erspinnen“ will, dann mache ich das immer mit einer Mindmap. Natürlich auch digital, denn Papier will ich vermeiden, wo es geht. Ich habe ein paar kostenfreie Mindmapping-Tools ausprobiert und dann doch bei MindNode geblieben, weil es optisch einfach das angenehmste ist.
  • Ulysses (Mac): Ich habe noch nie gerne mit Word und Co. geschrieben, weil es so technisch aussah. Am liebsten habe ich es, wenn auf dem gesamten Bildschirm nur ein „weißes Papier“ und ein blinkender Cursor ist. Diese Tools für „ablenkungsfreies Schreiben“ sind zwar mittlerweile recht weit verbreitet, aber unter der Haube auch zu minimalistisch. Ulysses verbindet beides. Eine schlanke und aufgeräumte Oberfläche mit Markdown-Funktion und gleichzeitig mit komplexen Möglichkeiten. Damit schreibe ich gerade ein Buch und kann es nur empfehlen.
  • Fastbill: Mit Fastbill kann man nicht nur sehr entspannt Rechnungen schreiben, sondern seine gesamte Abrechnung machen. Belege werden gescannt, per Mail an Fastbill geschickt und dort verarbeitet. Es gibt eine Integration mit der Bank (auf Wunsch), so dass Rechnungen und Belege direkt Zahlungseingängen und -ausgängen zugeordnet werden können. Das macht mir die unliebsame „Büroarbeit“ deutlich leichter.
Wie hat sich dein Leben durch das papierlose Arbeiten verändert?

Als Therapeut habe ich diesen lästigen Papierkram immer schon gehasst. Dokumentationen, Unterschriftenzettel, Rezepte, Arztberichte, Terminpläne…alles auf Papier. Ich hatte die meisten Hausbesuche und daher auch eine Menge Unterlagen mit, die mich von der eigentlichen Arbeit abgehalten haben.

Obwohl es die Möglichkeit der digitalen Verarbeitung schon in ihren Ansätzen gab, ist die Branche recht konservativ und mag Papier.

Seitdem ich selbständig bin, habe ich mit Papier immer weniger am Hut und das ist auch gut so.

Leider gelingt mir physische Ordnung auf dem Schreibtisch nicht so gut, wie die digitale. Es gibt zwar immer noch ein paar Rechnungen oder Belege pro Monat, die in Papierform reinkommen, aber das wird zum Glück auch immer weniger.

Und da die digitale Ablage recht schnell und teilweise schon automatisiert funktioniert, habe ich mehr Zeit für mich, mein Unternehmen, meine Kunden und vor allem für meine Familie.

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