Wie Unternehmen ihre Produktivität steigern und wettbewerbsfähig werden

Wie Unternehmen ihre Produktivität steigern und wettbewerbsfähig werden

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Digitalisierung tut sich ein Spannungsfeld zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern auf: Nicht nur die Diffusion digitaler Technologien in alle Lebensbereiche, auch der demographische Wandel führt dazu, dass unsere Arbeitswelt sich verändert. Arbeitnehmer erwarten zunehmend mehr Flexibilität und wollen eigenständig agieren. Damit geraten Arbeitgeber unter Druck und müssen sich diesen Ansprüchen stellen. Was sollten Unternehmen tun, um weiterhin attraktive Arbeitgeber und fähige Wettbewerber zu bleiben? Wissenschaftliche Studien und Prognosen zum digitalen Wandel widersprechen sich eher selten, aber nicht alle fallen negativ aus.

Welcher Prognose man nun glauben schenken darf, sollte jedem selbst überlassen sein. Die Modellrechnungen von Economix (2016) zeigen etwa, dass sogar bei einer weniger stark forcierten Digitalisierung in Deutschland im Prognosezeitraum 2014-2030 ein Zuwachs an Erwerb und Produktivität zu erwarten ist. Die oft propagierte Panik um Arbeitsplätze, die künstlicher Intelligenz und Automatisierung zum Opfer fallen werden, ist demzufolge unbegründet. Im Gegenteil: Die Digitalisierung, da scheint man sich einig, schaffe neue Arbeitsplätze. Nur muss sie dafür vollzogen werden. Damit tut man sich hierzulande eher schwer.

Nicht zuletzt wirke sich die Implementierung digitaler Technologien auch positiv aus, weil erwartet wird, dass digitale Techniken im Vergleich zum analogen Pendant besser, schneller und billiger sind, und dies auch in Zukunft so sein werde. Wer also seine Dokumente wie Briefpost digitalisiert, kann sich damit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, denn Informationen werden ortsunabhängig zugänglich. Ein nicht zu unterschätzender Faktor im Informationszeitalter und der damit verbundenen Zunahme an Wissensarbeit.

Digitalisierung, demographischer Wandel und neue Führung

Falls sich die Voraussagen von Economix als zuverlässig herausstellen sollten, kann der jetzt schon spürbare Verlust an qualifizierten Arbeitskräften durch den Einsatz digitaler Technologien abgefedert werden. Daraus ergeben sich hohe Anforderungen, sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer. Mehr Flexibilität und Anpassungsbereitschaft sind gefordert, wer vom digitalen Wandel profitieren will. Das Angebot an flexiblen Arbeitszeiten ist der Maßstab, an dem sich Arbeitgeber messen lassen müssen. Klassische Branchen tun sich da immer noch schwer.

In der Digitalwirtschaft hingegen sind flexible Arbeitszeiten ein beliebter Benefit. Rund 60 % der Fachkräfte machen davon Gebrauch und finden so eine individuelle Work-Life-Balance. Eine Präsenzkultur, wie sie bisher gepflegt wurde, findet immer weniger Anklang unter jungen Talenten. Das zeigt auch die stichprobenartige Befragung der Zeit (Oktober 2018): Selbstbestimmung im Beruf wird wichtiger. Dabei handelt es sich weniger um inhaltliche, vielmehr um organisatorische Selbstbestimmung. Dass dabei Wissen jederzeit zugänglich gemacht werden muss, erklärt sich von selbst. Was Unternehmen brauchen, sind Lösungen nach deutschem Datenschutzgesetz.

Auf Arbeitnehmerseite gilt: Wer selbstbestimmt arbeiten will, braucht dafür neue, digitale Werkzeuge und Kompetenzen. Einer Studie über digitale Integration und Kompetenzen in der EU (2014) zufolge verfügten zum damaligen Zeitpunkt etwa 30 % der Erwerbstätigen in Deutschland über unzureichende digitale Kompetenzen. Weitere 42 % verfügten über grundlegende und nur 28 % über überdurchschnittliche. Diese Schere zwischen den Kompetenzverteilungen ist noch lange nicht überwunden, auch wenn die Themen Digitalisierung und Flexibilisierung zu den Top-Themen der Personalgewinnung zählen (Hays, 2017).

Im Leitfaden des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW, 2016) “Arbeiten 4.0” heißt es:  Alte Managementansätze, die sich an die vom Militär übernommenen Hierarchien anlehnen, funktionieren bei Mitarbeitern nicht mehr, die kreativ, eigenverantwortlich und kundenorientiert agieren sollen.” Neue Führung braucht neue Management-Tools, ist die Schlussfolgerung daraus. Neue Software im Unternehmen bringt immer eine Veränderung im organisatorischen Ablauf mit sich. Nicht jedes Unternehmen ist bereit, einen derartigen Wandel im Büro mitzutragen. Obwohl das Einsparungspotenzial hoch eingeschätzt wird. Auch die Debatte um Datenschutz schlägt in diese Kerbe und stellt sich eher als Hemmschuh, denn als Förderer einer gelungenen Digitalisierung heraus. Was können und sollen deutsche Unternehmen aber nun tun, um nicht den Anschluss zu verlieren im internationalen Vergleich und um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben?

 

Digitalisierung Made in Germany

Bisher hat sich Deutschland keine Vorreiterposition gesichert, wenn es darum ging, Arbeit zu digitalisieren und so die Produktivität zu steigern. Was die Entwicklung eigener Lösungen betrifft, so haben wir uns ebenfalls schwergetan. Lösungen, die dem hiesigen Datenschutz und auch Kundenbedürfnissen gerecht werden, sind notwendig. Sogar dann, wenn eine erhöhte Akzeptanz des digitalen Wandels und eine sinkende Bedeutung des Datenschutzes erwartet werden können (Economix, 2016). Analoge Märkte, so zeigt die Prognose von Economix im Falle einer forcierten Digitalisierung, unterliegen einem geringen Wettbewerbsschutz und bieten damit Unternehmen mit digitalen Alternativen genug Spielraum, um sich zu entwickeln. Nur brauchen diese Alternativen auch einen Markt, der sie annehmen kann.

Einer dieser analogen Märkte ist die Zustellung der täglichen Briefpost. Mit einer Zustellmenge von 16 Mrd. lizenzierter Briefsendungen im Jahr 2016 (Bundesnetzagentur 2016/2017) ein lukrativer Markt, auf dem sich das Papier noch gegen die Digitalversion durchsetzen kann. Noch, denn dies geht zulasten der immer höher werdenden Ansprüche an Arbeitnehmer, die den Papierbergen Herr zu werden versuchen. Mit CAYA wird Briefpost zeitnah digitalisiert und stellt so Informationen zeitlich und örtlich unabhängig allen Wissensarbeitern zur Verfügung.

Über CAYA

CAYA (www.getcaya.com) ist der Anbieter aus Berlin zum Digitalisieren von Briefpost. Über Web und App können Kunden jederzeit und ortsunabhängig auf ihre Dokumente zugreifen. Benötigte Dokumente stehen dank der Volltextsuche innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung. Der selbstverwaltende digitale Briefkasten von CAYA sorgt somit für eine übersichtliche Verwaltung der Briefpost. Das Unternehmen wurde 2017 von Alexander Schneekloth in Berlin gegründet.

Quellen:

Arbeitsmarkt 2030 – Wirtschaft und Arbeitsmarkt im digitalen Zeitalter Prognose 2016 “; Economix Research & Consulting im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales; München; 2016.

DIE ZEIT – Fragen zur Arbeitswelt; durchgeführt von infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, Bonn; Oktober 2018.

HR-REPORT 2017 SCHWERPUNKT KOMPETENZEN FÜR EINE DIGITALE WELT Eine empirische Studie des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE im Auftrag von Hays für Deutschland, Österreich und die Schweiz; Hays plc; 2017. Scoreboard 2014 – Digital inclusion and skills in the EU 2014; Europäische KOmmission; 2014.

Tätigkeitsbericht Post 2016/2017; Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen Referat Ökonomische Grundsatzfragen der Regulierung der Postmärkte, Marktabgrenzung, Marktbeobachtung; Bonn; Dezember 2017.

Hinweis:

Dieser Beitrag ist eine gekaufte Anzeige im Rahmen des Sponsoring-Pakets unserer PPC03 von 2018 und wurde uns vom CAYA-Team zur Verfügung gestellt.

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